Kapitel 8. I18N und L10N

Inhaltsverzeichnis

8.1. Das Gebietsschema (Locale)
8.1.1. Argumentation für UTF-8-Gebietsschemata
8.1.2. Die Neukonfiguration des Gebietsschemas (Locale)
8.1.3. Dateinamenkodierung
8.1.4. Lokalisierte Meldungen und übersetzte Dokumentation
8.1.5. Auswirkungen des Gebietsschemas
8.2. Die Tastatureingabe
8.2.1. Tastatureingabe für die Linux-Konsole und X-Window
8.2.2. Tastatureingabe für Wayland
8.2.3. Unterstützung für Eingabemethoden mit IBus
8.2.4. Unterstützung für Eingabemethoden mit Fcitx
8.2.5. Ein Beispiel für Japanisch
8.3. Die Bildschirmausgabe
8.3.1. Die Terminal-Konfiguration
8.3.2. Unbekannte Zeichenbreite bei ostasiatischen Zeichen

Multilingualisation (M17N) oder native Sprachunterstützung (die Anpassung eines Software-Produkts zur Unterstützung mehrerer Sprachen) besteht aus zwei Schritten:

[Tipp] Tipp

Bei den englischen Begriffen Multilingualization, Internationalization und Localization befinden sich 17, 18 bzw. 10 Buchstaben zwischen dem ersten und letzten Buchstaben ("m" und "n", "i" und "n" bzw. "l" und "n"), was M17N, I18N und L10N ergibt. Weitere Details finden Sie unter Internationalization and localization (englisch).

Das Verhalten von Programmen, die Internationalisierung unterstützen, wird bestimmt durch die Umgebungsvariable "$LANG". Die Unterstützung von Locale-abhängigen Funktionalitäten erfordert die Installation von locales-Paketen oder dem Paket locales-all. Die locales-Pakete müssen korrekt eingerichtet sein.

Wenn weder irgendwelche locales-Pakete noch locales-all installiert sind, gibt es keine Locale-spezifischen Funktionalitäten und das System nutzt Meldungen in amerikanischem Englisch; Daten werden als ASCII behandelt. Dieses Verhalten ist dasselbe, wie wenn "$LANG" auf "LANG=", "LANG=C" oder "LANG=POSIX" gesetzt ist.

Moderne Software wie GNOME oder KDE ist für die Unterstützung verschiedener Sprachen ausgerüstet. Sie ist mittels UTF-8 internationalisiert und über übersetzte Texte mittels gettext(1)-Infrastruktur lokalisiert. Übersetzte Texte werden teilweise als separate Lokalisierungspakete bereitgestellt.

Das aktuelle grafische Arbeitsplatzsystem in Debian setzt das Gebietsschema normalerweise in grafischen GUI-Umgebungen auf "LANG=xx_YY.UTF-8". Hierbei entspricht "xx" dem Sprachcode gemäß ISO 639 und "YY" dem Ländercode gemäß ISO 3166. Diese Werte werden über den Konfigurationsdialog der jeweiligen Arbeitsplatzumgebung gesetzt und haben entsprechenden Einfluß auf die Programme. Näheres dazu finden Sie in Abschnitt 1.5.2, „Die "$LANG"-Variable“.

Die einfachste Art von Textdaten ist ASCII, was passend ist für Englisch und weniger als 127 Zeichen enthält (welche in 7 Bits dargestellt werden können).

Sogar reiner Text in Englisch kann nicht-ASCII-Zeichen enthalten, so sind z.B. die leicht geschweiften rechten und linken Anführungszeichen in ASCII nicht enthalten:

“double quoted text” is not "double quoted ASCII"
‘single quoted text’ is not 'single quoted ASCII'

Um mehr Zeichen zu unterstützen, wurden weitere Zeichensätze und Zeichenkodierungen entwickelt, um eine Vielzahl von Sprachen unterstützen zu können (siehe Tabelle 11.2, „Liste von Werten für die Zeichenkodierung und deren Verwendung“).

Der Unicode-Zeichensatz kann nahezu alle dem Menschen bekannten Zeichen mit Codepunkten aus einem Bereich von 21 Bits (dies entspricht 0 bis 10FFFF in hexadezimaler Darstellung) abbilden.

Das Zeichenkodierungssystem UTF-8 passt Unicode-Codepunkte in einen 8 Bit breiten Datenstrom ein, der überwiegend zum ASCII-Datenverarbeitungssystem kompatibel ist. Das macht UTF-8 zur modernen und bevorzugten Zeichenkodierung. UTF steht dabei für Unicode Transformation Format. Wenn reiner ASCII-Text in UTF-8 konvertiert wird, hat er exakt den gleichen Inhalt und die gleiche Größe wie der originale ASCII-Text. Sie verlieren also nichts, wenn Sie ein UTF-8-Gebietsschema nutzen.

Mit einem UTF-8-Gebietsschema und einer dazu kompatiblen Anwendung können Sie Textdaten in jeglicher fremden Sprache anzeigen und editieren, solange die entsprechenden Schriftarten und Eingabemethoden installiert und aktiviert sind. Wenn beispielsweise das Gebietsschema auf "LANG=fr_FR.UTF-8" gesetzt ist, kann mit gedit(1) (dem Texteditor der GNOME Arbeitsplatzumgebung) chinesischer Text dargestellt und bearbeitet werden, während das Menü in Französisch angezeigt wird.

[Tipp] Tipp

Sowohl das neue (standardmäßige) "en_US.UTF-8" wie auch das alte "C"/"POSIX"-Gebietsschema nutzen US-Englisch für Meldungen, es gibt nur minimale Unterschiede bei der Sortierreihenfolge etc. Wenn Sie nicht nur ASCII-Zeichen anzeigen möchten, sondern auch UTF-8-kodierte Zeichen, und trotzdem das alte Verhalten der "C"-Locale bevorzugen, verwenden Sie das Gebietsschema "C.UTF-8" (kein Standard).

[Anmerkung] Anmerkung

Einige Programme verbrauchen mehr Speicher, wenn sie I18N unterstützen. Das kommt daher, weil sie für die Unicode-Unterstützung intern UTF-32(UCS4) verwenden (zwecks Geschwindigkeitsoptimierung; dabei werden 4 Bytes für jedes ASCII-Zeichen genutzt, unabhängig vom gewählten Gebietsschema). Nochmals: Sie verlieren nichts, wenn Sie ein UTF-8-Gebietsschema einsetzen.

Damit das System ein bestimmtes Gebietsschema verwenden kann, müssen die entsprechenden Locale-Daten aus der Datenbank kompiliert werden.

Das locales-Paket enthält all die verfügbaren Locale-Daten nicht bereits vorkompiliert. Sie müssen Sie also konfigurieren mittels:

# dpkg-reconfigure locales

Dieser Prozess besteht aus zwei Schritten:

Der Wert für das systemweite Standard-Gebietsschema (in "/etc/default/locale") kann von der Konfiguration für grafische GUI-Anwendungen überschrieben werden.

[Anmerkung] Anmerkung

Das effektiv genutzte Kodierungssystem kann über "/usr/share/i18n/SUPPORTED" identifiziert werden. So ist "LANG=en_US" letztlich "LANG=en_US.ISO-8859-1".

Das Paket locales-all enthält alle Locale-Daten in vorkompilierter Form. Da es aber nicht "/etc/default/locale" erzeugt, müssen Sie eventuell trotzdem auch noch das locales-Paket installieren.

[Tipp] Tipp

Das locales-Paket einiger Debian-Derivate enthält vorkompilierte Locale-Daten für alle Locales. Auf einem Debian-System müssen Sie sowohl das locales- wie auch das locales-all-Paket installieren, um solch eine Systemumgebung zu emulieren.

Für den Datenaustausch über verschiedene Plattformen hinweg (Näheres in Abschnitt 10.1.7, „Wechseldatenträger“) müssen Sie unter Umständen beim Einbinden einiger Dateisysteme bestimmte Kodierungen vorwählen. Zum Beispiel wird beim Einbinden eines vfat-Dateisystems durch mount(8) die CP437-Kodierung genutzt, wenn nichts anderes angegeben ist. Sie müssen eine explizite mount-Option angeben, wenn UTF-8 oder CP932 als Kodierung für die Dateinamen genutzt werden soll.

[Anmerkung] Anmerkung

Wenn ein während des Betrieb eingesteckter USB-Flash-Speicher in einer modernen Arbeitsplatzumgebung wie GNOME automatisch eingebunden wird, können Sie solche mount-Optionen möglicherweise durch einen Rechtsklick auf das entsprechende Icon auf der Arbeitsfläche auswählen. Klicken Sie auf die Lasche "Laufwerk", klappen Sie per Mausklick die Liste der "Einstellungen" auf und geben Sie dann "utf8" bei den "Mount-Optionen" ein. Wenn der USB-Speicher das nächste Mal eingesteckt wird, ist das Einbinden mit UTF-8 automatisch aktiviert.

[Anmerkung] Anmerkung

Beim Hochrüsten eines Systems oder wenn Sie Laufwerke von älteren nicht-UTF-8-Systemen verwenden, könnten Dateinamen mit nicht-ASCII-Zeichen in historischen und überholten Kodierungen wie ISO-8859-1 oder eucJP kodiert sein. Bitte suchen Sie die Hilfe von Textkonvertierungswerkzeugen, um diese in UTF-8 zu konvertieren. Details hierzu finden Sie in Abschnitt 11.1, „Werkzeuge für Textkonvertierung“.

Samba verwendet für neuere Clients (Windows NT, 200x, XP und später) standardmäßig Unicode, aber bei älteren für DOS und Windows 9x/Me wird per Voreinstellung CP850 eingesetzt. Dieser Standard für ältere Clients kann mittels "dos charset" in der Datei "/etc/samba/smb.conf" geändert werden, CP932 zum Beispiel für Japanisch.

Für viele Textmeldungen und Dokumente, die im Debian-System angezeigt werden, wie z.B. Fehlermeldungen, Standard-Programmausgaben, Menüs und Handbuchseiten, existieren Übersetzungen. Für die meisten Übersetzungsaktivitäten werden die GNU-gettext(1)-Werkzeuge als Backend-Programme im Hintergrund verwendet.

aptitude(8) bietet unter "Tasks" → "Lokalisierung" eine ausführliche Liste nützlicher Binärpakete, die lokalisierte Meldungen für Anwendungen und übersetzte Dokumentation enthalten.

So können Sie übersetzte Handbuchseiten (manpages) in Deutsch erhalten, indem Sie das manpages-de-Paket installieren. Um andererseits die italienische Handbuchseite für programmname aus "/usr/share/man/it/" zu lesen, führen Sie folgendes aus:

LANG=it_IT.UTF-8 man programname

GNU gettext kann über die Umgebungsvariable $LANGUAGE eine priorisierte Liste von Übersetzungssprachen erstellen. Nutzen Sie dafür zum Beispiel:

 $ export LANGUAGE="pt:pt_BR:es:it:fr"

Bezüglich weiterer Infos lesen Sie info gettext und dort speziell den Abschnitt "The LANGUAGE variable".

Die Sortierreihenfolge der Zeichen bei Befehlen wie sort(1) und ls(1) ist abhängig von der Locale. Das Exportieren der Variablen LANG=en_US.UTF-8 führt zur Reihenfolge wie in einem Lexikon (A->a->B->b...->Z->z), während LANG=C.UTF-8 eine Reihenfolge in ASCII-Binärform bewirkt (A->B->...->Z->a->b...).

Das Gebietsschema wirkt sich auch auf das Datumsformat von ls(1) aus (Näheres in Abschnitt 9.3.4, „Angepasste Anzeige von Datum und Uhrzeit“).

Das Datumsformat von date(1) ist abhängig von der Locale. Zum Beispiel:

 $ unset LC_ALL
 $ LANG=en_US.UTF-8 date
Thu Dec 24 08:30:00 PM JST 2023
 $ LANG=en_GB.UTF-8 date
Thu 24 Dec 20:30:10 JST 2023
 $ LANG=es_ES.UTF-8 date
jue 24 dic 2023 20:30:20 JST
 $ LC_TIME=en_DK.UTF-8 date
2023-12-24T20:30:30 JST

Die Zahlen-Interpunktion unterscheidet sich ebenfalls abhängig vom Gebietsschema. Zum Beispiel wird ein-tausend-komma-eins im englischen Gebietsschema "1,000.1" geschrieben, im deutschen hingegen "1.000,1". Sie können den Unterschied in einem Tabellenkalkulationsprogramm sehen.

Jegliches Detail der "$LANG"-Umgebungsvariable kann über das Setzen einer der "$LC_*"-Variablen überschrieben werden. Diese wiederum können über die "$LC_ALL"-Variable überschrieben werden. Details hierzu finden Sie in der locale(7)-Handbuchseite. Bitte versuchen Sie, dies alles zu vermeiden und nutzen Sie nur die Variable "$LANG", um eine der UTF-8-Locales zu setzen (außer Sie haben gute Gründe für die Erstellung einer komplizierten Konfiguration).

Das Tastatursystem kann in verschiedenen Ebenen des Systems konfiguriert werden:

Eingabemethoden-Rahmenwerk (IM), bestehend aus:

  • Eingabemethoden-Engine (IME): die eigentliche Eingabenmethodik

  • Konfiguration: erledigt die Konfiguration für IBus und andere Dienste wie IME-Plugins

  • Panel/Leiste: Benutzerschnittstelle wie eine Sprachenleiste und Auswahltabellen

Mehrsprachige Eingaben für Anwendungen werden im groben wie hier dargestellt verarbeitet:

Keyboard        UI panel    Configuration          Application
|                  ^ |           |                        ^  ^
v                  | v           v                        |  |
Linux kernel -> Input method engine (IME) -+-> Gtk, Qt ---+  |
                   | ^                     |                 |
                   | |                     +-> X11, Wayland -+
                   v |
                IME plugin (ibus-mozc, ...)

Anders als das X-Window-Protkoll unterstützt das Wayland-Core-Protokoll nicht einmal die Eingabe von akzentuierten Zeichen. Populäre Wayland-Compositoren, wie Mutter für GNOME oder KWin für KDE, implementieren Erweiterungsprotokolle wie text-input-unstable-v3 für die Texteingabe (hier eine Tabelle der "derzeitigen Wayland-Protokolle und deren Status").

Das text-input-unstable-v3-Protokoll funktioniert gut mit Eingabemethoden für Wayland (siehe auch "Wayland Eingabemethoden-Projekt post-mortem").

  • Die meisten grafischen Anwendungen werden mit GUI-Bibliotheken wie GTK oder Qt gebaut, die text-input-unstable-v3 unterstützen.

  • Populäre Eingabemethoden-Engines (IME), wie IBus oder Fcitx (Version 5), arbeiten gut mit text-input-unstable-v3 zusammen.

  • IMEs unterstützen die Texteingabe für viele Sprachen über Plugins.

  • Aktuelle IMEs integrieren Funktionalitäten der "X Keyboard Extensions (XKB)" zur Eingabe von akzentuierten Zeichen in europäischen Sprachen unter Wayland, ähnlich wie setxkbmap dies früher für X Window tat.

Für GNOME ist"ibus" die Standard-IME, und wird über ihre Paketabhängigkeiten automatisch installiert.

Hier eine Liste der IBus- und zugehöriger Plugin-Pakete:


Ich finde die japanische Eingabemethode, gestartet in einer englischen Umgebung ("en_US.UTF-8"), sehr nützlich. Hier ein Beispiel, wie ich dies mit IBus eingerichtet habe:

  1. Installieren Sie das japanische Eingabewerkzeug über ibus-mozc (oder ibus-anthy).

    • Allgemein: ibus-setup(1) ausführen → "Eingabemethode" auswählen → klicken auf "Hinzufügen" → "Japanisch" → "Mozc (oder Anthy)" → Klicken auf "Hinzufügen"

    • GNOME: "Einstellungen" wählen → "Tastatur" → "Eingabequellen", bei den "Eingabequellen" klicken auf "+" → "Japanisch" → "Mozc (oder Anthy)" → klicken auf "Hinzufügen"

  2. Sie können weitere Eingabequellen wählen.

  3. Melden Sie sich am Benutzerkonto neu an.

  4. Richten Sie jede Eingabequelle durch einen Rechtsklick auf das Icon in der GUI-Werkzeugleiste ein.

  5. Wählen Sie zwischen den installierten Eingabequellen mittels SUPERTASTE+LEERTASTE (die SUPERTASTE ist normalerweise die Windows-Taste).

[Tipp] Tipp

Wenn Sie mit Ihrer japanischen Tastatur Zugriff auf eine Tastaturumgebung mit alphabetischen Zeichen wünschen, bei der Umschalt-2 das doppelte Anführungszeichen (") ausgibt, sollten Sie in der obigen Prozedur "Japanisch" auswählen. Auch können Sie Japanisch über "Japanisch mozc (oder anthy)" mit einer physikalischen "US"-Tastatur eingeben, dabei wird dann über Umschalt-2 das @-Zeichen ausgegeben.

  • Für Wayland:

    • Das im-config-Paket hat keinen Zweck und kann entfernt werden.

    • Möglicherweise müssen Sie keine Umgebungsvariablen mehr setzen, ausser zum Zwecke der Rückwärtskompatibilität.

    • Falls Sie Umgebungsvariablen setzen müssen, erzeugen Sie eine Datei wie "~/.config/environment.d/50-input-method.conf", um sie festzulegen.

  • Für X-Window:

    • Installieren Sie das im-config-Paket.

    • Der Eintrag für im-config(8) im GUI-Menü ist "Eingabemethode"; starten Sie es jetzt.

    • Alternativ führen Sie jetzt "im-config" über eine Benutzer-Shell aus.

    • im-config(8) verhält sich unterschiedlich abhängig davon, ob es von root ausgeführt wurde oder nicht.

    • im-config(8) aktiviert standardmäßig ohne weiteres Zutun des Benutzers die beste Eingabemethode auf dem System.

Die Linux-Konsole kann nur einen beschränkten Bereich von Zeichen anzeigen. (Sie benötigen ein spezielles Terminal-Programm wie jfbterm(1), um nicht-europäische Sprachen in der Konsole außerhalb der grafischen Umgebung anzuzeigen.)

Die grafische Umgebung (Kapitel 7, GUI-System) kann jegliche Zeichen in UTF-8 anzeigen, sofern die benötigten Schriften installiert und aktiviert sind. (Die Kodierung der Original-Schriftdaten wird für den Benutzer transparent erledigt.)

Das Debian-System kann über das Paket console-setup so eingerichtet werden, dass es mit vielen internationalen Tastaturkonfigurationen funktioniert:

# dpkg-reconfigure console-setup

Für die Linux-Konsole und das X-Window-System werden damit Parameter in "/etc/default/console-setup" angepasst, um viele nicht-ASCII-Zeichen, inklusive akzentuierte Zeichen, die in europäischen Sprachen verwendet werden, anzeigen zu können.

Es existieren mehrere Komponenten zur Konfiguration von Systemfunktionalitäten für textbasierte Konsolen und ncurses(3):

Falls bei Anmeldung von fern auf einem Debian-System mit einem Debian-fremden xtermder terminfo-Eintrag für xterm nicht funktioniert, ändern Sie den Terminaltyp ("$TERM") von "xterm" auf eine der funktionseingeschränkten Versionen wie "xterm-r6". Näheres dazu finden Sie in "/usr/share/doc/libncurses5/FAQ". "dumb" ist der kleinste gemeinsame Nenner für "$TERM".